Stuttgarts Trainer

Bald 1000 Tage im Amt: Matarazzo hat VfB-Platz 2 im Visier

Matarazzo feiert bald ein Jubiläum. Foto: Getty Images
Matarazzo feiert bald ein Jubiläum. Foto: Getty Images

Pellegrino Matarazzo hat den VfB Stuttgart zurück in die Bundesliga geführt und dort einmal sehr souverän, einmal auf den letzten Drücker den Klassenerhalt geschafft. Bald feiert der US-Amerikaner ein besonderes Jubiläum, zudem hat er einen Ehrenplatz im Ranking der VfB-Coachs im Visier.

Ende Dezember 2019 hat Matarazzo, damals weitgehend unbekannt, den Posten von Tim Walter übernommen. Damit steht er dicht vor dem Durchbrechen der Schallmauer von 1000 Tagen als Trainer in Stuttgart. Zuletzt war das Armin Veh gelungen, der von 2006 bis '08 bei den Schwaben auf der Bank saß. Knapp gescheitert war Bruno Labbadia, der 2013 knapp zwei Wochen vor dem besonderen Tag seinen Hut genommen hat. Den Ex-Profi hat Matarazzo so am Anfang dieser Woche überholt und ist dadurch im Ranking der VfB-Coachs seit Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 auf Rang sieben geklettert, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten.

Rekordhalter Sundermann

Weil nicht davon auszugehen ist, dass sich der VfB vor Saisonende vom Übungsleiter trennen wird, winkt ihm dabei schon jetzt noch so mancher Sprung. Der Lokalzeitung zufolge wird im Mai 2023 nur noch ein Trainer aus der Bundesliga-Ära vor Matarazzo liegen: Jürgen Sundermann, der zweimal Chefcoach des VfB wurde, einmal interimsweise einsprang und so auf insgesamt 1889 Tage im Amt kommt. Überholen würde Matarazzo demnach bis Saisonende die Vorgänger Arie Haan (999 Tage), Helmut Benthaus (1095 Tage), Christoph Daum (1113 Tage), Veh (1163 Tage) sowie Felix Magath (1183 Tage). Um Sundermann zu überbieten, müsste er freilich noch deutlich länger bleiben: Die Marke hat mindestens bis Anfang März 2025 Bestand.

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Lars Pollmann  
14.09.2022