DFB-Debüt im November

Baku: "Habe erst bei der Hymne realisiert, dass es wahr ist"

Baku spielte gegen Tschechien erstmals für die A-Nationalmannschaft. Foto: Imago
Baku spielte gegen Tschechien erstmals für die A-Nationalmannschaft. Foto: Imago

Die Nominierung von Ridle Baku für das Länderspiel der DFB-Auswahl gegen Tschechien im November kam für die Öffentlichkeit durchaus überraschend. In der Bundesliga aber herrscht eine hohe Meinung vom Allrounder. Der VfL Wolfsburg stach im Oktober zu, auch der FC Bayern dachte an eine Verpflichtung.

Dass es nach dem Wechsel zu den Wölfen so schnell mit der Nationalmannschaft klappen würde, hätte der 22-Jährige selbst kaum zu Träumen gewagt. Auch wenn es der personellen Situation geschuldet war, sein Debüt im Deutschland-Trikot kann Baku niemand mehr nehmen. "Ich habe erst bei der Nationalhymne realisiert, dass es wahr ist", erinnert er gegenüber Sport Bild einen beinahe surrealen Moment.

"Träume von der EM mit der A-Nationalelf"

Der gebürtige Mainzer hat mit dem Debüt Blut geleckt und von Bundestrainer Joachim Löw auch gehörig Ansporn erhalten. Er habe Baku mitgeteilt, gibt der wieder, "dass er mich beobachtet, ich Leistung im Verein bringen soll und für den Sommer alles möglich ist. Ich träume von der EM mit der A-Nationalelf." Aber auch eine Teilnahme bei den Olympischen Sommerspielen von Tokyo würde den Stammspieler des VfL glücklich machen.

"Traue uns auch mehr als Rang fünf zu"

Zunächst steht aber die restliche Saison mit den Niedersachsen an. Das Weihnachtsfest verbringen die Wölfe auf Rang vier, der am Saisonende die Champions-League-Teilnahme bedeuten würde. Baku hat die durchaus im Visier. "Wir wollen uns einen internationalen Platz erarbeiten. Ich traue uns auch mehr als Rang fünf zu", sagt er selbstbewusst. Im ersten Spiel des neuen Jahres kann Wolfsburg den Grundstein legen: Es geht zum aktuellen Tabellenfünften Borussia Dortmund.

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Lars Pollmann  
23.12.2020