Von Bayern zu Real

Badstuber: "Alaba kann man nicht in so kurzer Zeit ersetzen"

Alaba sagte nach 431 Pflichtspielen Servus. Foto: Getty Images
Alaba sagte nach 431 Pflichtspielen Servus. Foto: Getty Images

Der FC Bayern ist es nicht gewohnt, seine besten Spieler ziehen lassen zu müssen. Es ist vielleicht der größte Unterschied zur Konkurrenz und erklärt anteilig, warum die Münchner hierzulande eine enorme Dominanz aufgebaut haben. Bei David Alaba ist es im Vorjahr doch mal passiert. Holger Badstuber findet, dass sein Ex-Klub den Österreicher durchaus vermisst.

"So ein Typ tut weh, weil er in der Kabine sehr wichtig war, auf dem Platz Erfahrung, Klasse und Konstanz hatte", erklärt der frühere Nationalspieler gegenüber dem TV-Sender Sky. "Er hat den Spielern neben sich Sicherheit gegeben. Er hat Verantwortung getragen", führt Badstuber weiter aus. Beim FC Bayern hatte sich Alaba nach Jahren auf der linken Seite zuletzt als Innenverteidiger etabliert, auf der Position hat Julian Nagelsmann in dieser Saison immer wieder verschiedene Konstellationen ausprobiert.

"Er spielt eine super Saison bei Real"

"So einen Spieler kann man nicht in so kurzer Zeit ersetzen, dafür war er zu lange im Verein und erfolgreich", sagt Badstuber über Alaba. Der 29-Jährige feierte mit Bayern alleine zehn Meisterschaften, sechs Pokalsiege und zwei Triumphe in der Champions League. Nach 431 Pflichtspielen zog es ihn zu Real Madrid, nachdem die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung in München scheiterten. Bei den Königlichen hat sich Alaba sogleich als Stammkraft und echte Verstärkung erwiesen. "Er spielt eine super Saison bei Real bis dato. Sie spielen oft zu null", beobachtet Alaba aus der Ferne.

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Lars Pollmann  
11.01.2022