Union Berlin treibende Kraft

In Ausnahmefällen: DFL erlaubt Stehplätze

Könnten bald wieder gefüllt werden: Stehplätze in der Bundesliga un der 2. Bundesliga.
Könnten bald wieder gefüllt werden: Stehplätze in der Bundesliga un der 2. Bundesliga. Foto: Imago Images

Immer mehr Klubs geben bekannt, mit Start der neuen Saison einen Teil der Zuschauer wieder in die Arenen strömen zu lassen. Stehplätze waren bisher tabu. Unter Umständen könnten diese in der Bundesliga und der 2. Bundesliga aber nun trotzdem besetzt werden.

Bei einer Vollversammlung aller 36 Erst- und Zweitligisten Anfang August wurde über das Hygienekonzept zur neuen Saison beraten. Heraus kam unter anderem, dass bis zum 31. Oktober zwar je nach Spielort ein Zuschauer-Teil zugelassen werden kann, die Stehplätze allerdings freigelassen werden müssen.

Ausnahmen gewähren

Nun die Wende: Wie der kicker unter Berufung auf eine Mitteilung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) schreibt, ist es zu Anpassungen im abgestimmten Konzept bekommen. Aus Sicht des Präsidiums sei es "zur Vermeidung eines unbilligen wirtschaftlichen Nachteils für den jeweiligen Heimklub sachgerecht, statuarisch eine Ausnahme von dem bis zum 31. Oktober 2020 befristeten Stehplatzverbot zu gewähren".

Union als Spiritus Rector

Die Benutzung der Stehplätze müsse aber weiterhin in Einklang mit allen gesetzlichen und behördlichen Vorgaben sowie den Bestimmungen des Ligastatus stehen, heißt es weiter. Union Berlin aus der Bundesliga hatte sich hierfür eingesetzt. Das Stadion An der alten Försterei besteht fast ausschließlich aus Stehplätzen. Die angepassten Maßnahmen besitzen vorerst bis zum 6. Spieltag Gültigkeit.

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Andre Oechsner  
11.09.2020