Starke Leistungen nach dem Restart

Auflösung würde teuer: Luthe will FCA nur ungern verlassen

Luthe will sich nicht vertreiben lassen. Foto: MARTIN MEISSNER/POOL/AFP via Getty Images
Luthe will sich nicht vertreiben lassen. Foto: MARTIN MEISSNER/POOL/AFP via Getty Images

Der FC Augsburg hat in diesem Sommer einen vergleichsweise radikalen Schnitt gemacht und mit Daniel Baier eine moderne Vereinslegende aus der Tür komplimentiert. Trotz seiner Heldentaten nach dem Restart hat Andreas Luthe einen solchen Status nicht inne. Auch ihn will der FCA aber nicht mehr behalten.

Die Fuggerstädter haben mit der Verpflichtung von Rafal Gikiewicz von Union Berlin den nächsten Versuch unternommen, die Dauerbaustelle im Kasten zu schließen. Seit dem Weggang von Marwin Hitz zu Borussia Dortmund im Jahr 2018 öffnet eine Saloon-Tür den Weg zwischen den Pfosten: Schnell rein, schnell raus geht es für die verschiedenen Keeper. In der letzten Saisonphase war es Luthe erstmals gelungen, über mehrere Wochen auf höchstem Niveau sein Können darzubieten. Bei den Fans hat er deshalb einen Stein im Brett, gilt als Klassenerhalts-Garant. 

Luthe hat keinen Zeitdruck

Entsprechend pikant ist die von Medien übereinstimmend vermeldete Eröffnung des FCA gegenüber dem 33-Jährigen, er möge sich doch bitte einen neuen Klub suchen. Einem Bericht der Augsburger Allgemeinen zufolge macht Luthe das auch, spürt dabei allerdings wohl keinen großen Zeitdruck. Der liegt eindeutig beim Verein, der nach aktuellem Stand mit nicht weniger als fünf Torhütern in die Saisonvorbereitung geht. Am Ende könnte wie bei Baier eine Vertragsauflösung stehen. Doch die würde sich Luthe dem Lokalblatt zufolge durchaus teuer bezahlen lassen. Immerhin verlängerte er erst im August 2019 bis 2022. Und mit 33 Jahren hat der Velberter wohl nicht die besten Aussichten auf dem Transfermarkt.

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Lars Pollmann  
31.07.2020