Denkbares Szenario

Aufhebung der Altersgrenze für Brych? "Große Wertschätzung"

Brych könnte auch mit 48 noch in der Bundesliga pfeifen. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Brych könnte auch mit 48 noch in der Bundesliga pfeifen. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

Felix Brych könnte der Bundesliga wohl länger als gedacht erhalten bleiben. Der erfahrene Schiedsrichter könnte jenseits der bisherigen Altersgrenze von 47 Jahren pfeifen.

Laut Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich dürfte Felix Brych gerne auch noch nach seinem 47. Lebensjahr pfeifen: "Felix ist ein Schiedsrichter auf absolutem Top-Niveau, mit großer Erfahrung und hoher Akzeptanz." Bei Brych kommen diese Worte nur positiv an. "Ich freue mich sehr über diese große Wertschätzung", sagte der gebürtige Dachauer, der am 3. August seinen 47. Geburtstag feierte, dem kicker.

Es soll bald Klarheit bei Brych herrschen

Ein Austausch mit Fröhlich ist zeitnah angestrebt. "Spätestens in der Winterpause wollen wir in dieser Hinsicht eine Entscheidung treffen, damit für alle Seiten Planungssicherheit herrscht", sagte Brych. Die Tendenz lautet, dass der erfahrene Referee auch in der Saison 2023/24 noch Spiele in der Bundesliga leiten darf. Damit würde er ein Novum setzen. Bei Manuel Gräfe, Guido Winkmann und Markus Schmidt wurde die Altersgrenze von 47 im Sommer 2021 noch konsequent angewandt. Gräfe verklagte den DFB daraufhin wegen Altersdiskriminierung.  Der Fall wird am 16. November vor dem Landgericht Frankfurt am Main verhandelt.

Profile picture for user Adrian Kuehnel
Adrian Kuehnel  
23.09.2022