Unterstützung für Streich & Co.

"Auf jeden Fall" - Ex-Bundestrainer Löw drückt Freiburg die Daumen

Joachim Löw hofft auf einen Pokal-Triumph des SC Freiburg. Foto: Getty Images.
Joachim Löw hofft auf einen Pokal-Triumph des SC Freiburg. Foto: Getty Images.

Gelingt dem SC Freiburg der große Coup? Im Olympiastadion von Berlin spielen die Schwarzwälder gegen RB Leipzig um den DFB-Pokal. In Ex-Bundestrainer Joachim Löw hat der Sport-Club einen großen Unterstützer.

Der SC Freiburg steht zum ersten Mal im DFB-Pokal-Finale. RB Leipzig gilt auf dem Papier zwar als vermeintlicher Favorit, dennoch werden Christian Streich und die Seinen darum bemüht sein, den Pott am Samstagabend in den Breisgau zu holen. Darüber würde sich auch der ehemalige Bundestrainer Joachim Löw (2006-2021) freuen: "Auf jeden Fall. Freiburg ist meine Heimat, ich habe lange in Freiburg gespielt, kenne viele Spieler und den Trainer. Ich drücke ihnen klar die Daumen", verriet der 62-Jährige in der ARD.

"Sie freuen sich wahnsinnig, dass sie so ein Finale spielen können"

Der Einzug ins Endspiel sei das Ergebnis einer "unglaublich tollen Entwicklung", empfand Löw: "Freiburg ist sympathisch, erfolgreich, sie stehen für Kontinuität, Bescheidenheit und Erfolg. Freiburg ist eine sehr kompakte Mannschaft geworden, sie sind eingespielt, haben gute Automatismen und viel Selbstbewusstsein." Der frühere SC-Stürmer (1978-1980, 1982-1984, 1985-1989) ist zudem überzeugt, dass die Mannschaft der Nervosität auf dem Spielfeld standhalten wird: "Freiburg ist in der Lage, eine gewisse Anspannung abzulegen. Ich habe gehört, sie freuen sich wahnsinnig, dass sie so ein Finale spielen können. Es wird am Anfang so sein, dass es ein bisschen braucht, bis man im Spiel ist, aber dann werden sich die Spieler an die Atmosphäre gewöhnen und versuchen, ihr eigenes Spiel zu machen." Ob am Ende ein Sieg herausspringen wird, wird sich in den nächsten Stunden zeigen. 

Florian Bajus  
21.05.2022