Eintracht Frankfurt

Auch wegen Götze: Kamada vor Verlängerung?

Kamada fühlt sich bei der Eintracht sehr wohl. Foto: Getty Images
Kamada fühlt sich bei der Eintracht sehr wohl. Foto: Getty Images

Mit dem 4:0 über RB Leipzig hat sich Eintracht Frankfurt am Samstagabend für den Auftakt in das Abenteuer Champions League in Stimmung geschossen. Daichi Kamada hat seine starke Form auch dabei wieder unter Beweis gestellt. Der Japaner steht schon fünf Pflichtspieltoren in der noch jungen Saison. Und womöglich bald endlich längerfristig unter Vertrag?

Aktuell gehört der Mittelfeldmann noch zu den Profis, bei denen der SGE am Saisonende ein ablösefreier Abschied droht. So galt während der Transferperiode stets auch ein sofortiger Abschied als möglich. Konkret wurde es gegen Ende der Wechselfrist, als sich mit Benfica ein Dauergast in der Königsklasse meldete. Für die Eintracht stellte die gebotene Ablöse von kolportierten 8 Millionen Euro aber keine adäquate Offerte dar. Wie die Bild-Zeitung außerdem berichtet, wollte Kamada den Klub ohnehin nicht verlassen.

Zwei oder drei Jahre angedacht

Stattdessen stehen die Chancen dem Boulevardblatt zufolge gut, dass der 26-Jährige schon bald seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag setzt. Demnach sei eine Verlängerung um zwei oder drei Jahre angedacht. Damit könnte sich Kamada immer noch Träume von einem Wechsel zu einem absoluten Top-Klub erfüllen bevor er 30 Jahre alt wird, Frankfurt hätte aber fürs erste Ruhe und wäre sich einer hohen Ablöse gewiss.

Dreieck mit Götze und Kolo Muani

Neben der Champions-League-Teilnahme der Hessen soll derweil, so der Bericht, auch das Zusammenspiel mit Mario Götze ein wichtiger Faktor für Kamada sein. Der Weltmeister-Held von 2014 fungiert als Dreh- und Angelpunkt der Offensive der Eintracht, der Japaner kommt so noch öfter in Abschlusspositionen. Nimmt man auch den zweiten Top-Neuzugang Randal Kolo Muani hinzu, entwickelt sich dieser Tage ein Eintracht-Dreieck, das auch Europa weiter aufmischen kann. Dass Kamada da einer Vertragsverlängerung nicht abgeneigt scheint, leuchtet durchaus ein.

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Lars Pollmann  
06.09.2022