Ausgerechnet gegen drei Aufstiegsaspiranten

Auch SVS in Isolation? Corona nimmt immer mehr Einfluss

Sandhausen soll am 16. April eigentlich gegen den HSV spielen. Foto: Imago
Sandhausen soll am 16. April eigentlich gegen den HSV spielen. Foto: Imago

Die zweite Bundesliga schreibt in diesen Tagen immer wieder Schlagzeilen, auf die sie gerne verzichten würde. Zuletzt sorgte die Quarantäne der Mannschaft des Karlsruher SC für neuerliche Verschiebungen im Spielplan. Nun folgt wohl das Team des SV Sandhausen.

Dies berichtet das Hamburger Abendblatt. Der abstiegsbedrohte Tabellen-Vorletzte war am Ostersonntag im Kellerduell gegen die Würzburger Kickers angetreten, hatte zuvor aber zwei positive Fälle vermeldet. Laut des Berichts grassiert das Virus nun innerhalb der Mannschaft, weshalb sich Sandhausen wie Karlsruhe für 14 Tage in Quarantäne begeben werde. Dies hätte nicht nur Auswirkungen auf den Abstiegskampf des Teams, sondern auch auf die obersten Tabellenregionen.

HSV vom 09. April bis 10. Mai nur einmal im Einsatz?

Seine nächsten drei Spiele bestreitet der SVS planmäßig ausgerechnet gegen die SpVgg Greuther Fürth am Freitagabend, den Hamburger SV eine Woche darauf und Holstein Kiel am 21. April. Die Partien müssten bei einer Quarantäne verlegt werden, was naturgemäß auch einen Eingriff in die wichtigen Entscheidungen an beiden Enden der Tabelle hätte. Der HSV etwa muss aller Voraussicht nach schon seine Partie gegen Karlsruhe vom 20. April verlegen, hätte bei einer Bestätigung der Meldung bezüglich Sandhausen nach der Partie gegen den SV Darmstadt am Freitagabend bis zum 10. Mai nur noch ein Pflichtspiel. Entsprechend drohen dem HSV wie Sandhausen englische Wochen, in denen es um sportliche Ziele, Millionen Euro und womöglich Arbeitsplätze geht.

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Lars Pollmann  
07.04.2021

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