Geißböcke waren beim US-Talent eigentlich früh dran

Auch Köln warb um BVB-Juwel Reyna

Reyna hätte ein Geißbock werden können. Foto: Lars Baron/Getty Images
Reyna hätte ein Geißbock werden können. Foto: Lars Baron/Getty Images

Gio Reyna befindet sich bei Borussia Dortmund im Durchbruch. Das US-Talent steuerte zuletzt beim Sieg über den SC Freiburg gleich drei Torvorlagen bei, gilt als Lieblingsspieler von Lucien Favre. Das BVB-Juwel hätte heute auch beim 1.FC Köln spielen können.

Im Herbst 2017 wurde Jörg Jakobs, seinerzeit Sportdirektor, laut eines Berichts des Express auf den Nachwuchsspieler von New York City FC aufmerksam. Er empfahl Präsident Werner Spinner die Investition in den seinerzeit erst 15 Jahre alt werdenden Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Claudio Reyna. Zwei Millionen Euro hätte das Paket Köln gekostet, so das Boulevardblatt. Spinner wurde demnach selbst in New York vorstellig, führte Gespräche mit der Familie. Reyna selbst soll wiederum in Köln zugast gewesen sein. Der heutige Jungstar sah sich vor seiner Entscheidung für den BVB viele Akademien in Europa an, viele Großklubs buhlten um seine Dienste.

Schon sechs Scorerpunkte für Dortmund

Die Geißböcke waren eigentlich früh dran, verloren aber wohl aufgrund diverserer Personalwechsel auf der Führungsebene den Draht. In Reyna ging dem Klub so ein Top-Spieler durch die Lappen, der heute nicht nur aus sportlicher Sicht Gold wert wäre. "Man konnte zwar nicht wissen, dass es so schnell gehen würde. Dass er das Zeug zu einem Bundesliga-Profi haben würde, sah man aber sehr wohl", erinnert Jakobs gegenüber dem Boulevardblatt. Reyna stand beim BVB in der neuen Saison nur im DFL-Supercup nicht in der Startelf. Mit zwei Treffern und vier Assists liegt er in der internen Scorerwertung der Schwarzgelben hinter Torjäger Erling Haaland auf Platz zwei.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
11.10.2020