Entscheidung fiel auf Bouna Sarr

Auch Baku und Weiser waren Bayern-Kandidaten

Baku hätte auch in München landen können. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
Baku hätte auch in München landen können. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Der FC Bayern hat zum Ende der Transferperiode mit einem Quartett zugeschlagen. Eric Maxim Choupo-Moting, Douglas Costa, Marc Roca und Bouna Sarr sind neu im Kader von Hansi Flick. Letztgenannter schließt die Lücke hinten rechts. Dafür waren mit Ridle Baku und Mitchell Weiser auch zwei andere Namen in der Verlosung.

Dies berichtet Sport Bild. Demnach hatte sich vor allem David Alaba für die Rückkehr seines einstigen Bayern-Kumpels Weiser von Bayer Leverkusen stark gemacht. Der 26-Jährige steht bei der Werkself auf dem Abstellgleis, ein Wechsel kam zuletzt jedoch nicht zustande. Für die Münchner absolvierte der Sohn des früheren Profis Patrick Weiser zwischen 2012 und '15 insgesamt 21 Pflichtspiele. Die Verpflichtung von Baku hätte in der Öffentlichkeit vermutlich für weniger Stirnrunzeln gesorgt.

Baku ging nach Wolfsburg

Immerhin steht dem 22-Jährigen laut Expertenmeinungen eine glänzende Zukunft bevor. Der Wechsel des vielseitigen U21-Nationalspielers von Mainz 05 zum VfL Wolfsburg ging unter der vergangenen Woche über die Bühne, nachdem sich entsprechende Berichte schon einige Wochen zogen. Der FC Bayern hätte womöglich dazwischengrätschen können. Mit Sarr entschied sich der Rekordmeister für eine erfahrenere Lösung. Der 28-Jährige hat 168 Ligue-1-Spiele auf dem Buckel, spielte für Olympique Marseille auch 24 Mal in der Europa League.

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Lars Pollmann  
07.10.2020