6x Premier League

Arsenal überraschend vorne: Die Big Spender des Sommers

Ben White war der teuerste Neue bei Arsenal. Foto: Imago
Ben White war der teuerste Neue bei Arsenal. Foto: Imago

Die Transferfenster der internationalen Top-Ligen haben seit Dienstagabend geschlossen. Nur in vereinzelten Ligen außerhalb der absoluten Elite des europäischen Fußballs sind jetzt noch Deals möglich. Die Wechselperiode war vielerorts geprägt von der Corona-Pandemie, in England aber saß das Geld weiterhin locker. Sechs der zehn Klubs mit den höchsten Ausgaben spielen in der Premier League.

Durchaus überraschend führt dabei der kriselnde FC Arsenal die Liste der Big Spender im internationalen Fußball für den Sommer 2021 an. Mit der Verpflichtung von Takehiro Tomiyasu am Deadline Day haben die Gunners, nach drei Spieltagen in England noch ohne Punkt und eigenes Tor, ihre Ausgaben dem Vernehmen nach auf über 165 Millionen Euro geschraubt. Der Japaner vom FC Bologna ist mit einer kolportierten Ablöse von 18,6 Millionen Euro nur der viertteuerste Neuzugang von Arsenal.

Vier Premier-League-Klubs an der Spitze

Für Verteidiger Ben White legten die Gunners sogar 58,5 Millionen Euro auf den Tisch, teurer waren in den vergangenen Wochen und Monaten des Transferfensters nur vier Spieler: Jack Grealish, Romelu Lukaku, Jadon Sancho und Achraf Hakimi. Sie alle spielen nun bei Klubs, die ebenfalls zu den Big Spendern des Sommers gehören. Manchester United mit Sancho, der FC Chelsea mit Lukaku und Manchester City mit Grealish folgen Arsenal in der Rangliste, die somit von vier Premier-League-Klubs angeführt wird. Paris Saint-Germain mit Hakimi landet 'nur' auf Platz acht, wobei die spektakulärsten Deals der Franzosen ablösefrei über die Bühne gingen: So kamen Lionel Messi, Sergio Ramos und Gianluigi Donnarumma zu PSG.

Leipzig, Roma, Rennes

Neben Paris sind nur drei weitere Klubs außerhalb der Premier League unter den zehn zahlungsfreudigsten Vereinen des Sommer-Transferfensters gelistet. Die Bundesliga ist durch RB Leipzig vertreten, das hohe Einnahmen etwa für Dayot Upamecano und Ibrahima Konate reinvestiert hat. Die AS Rom von Neu-Trainer Jose Mourinho ist hingegen vor allem in Vorleistung getreten. Neben Arsenal womöglich die größte Überraschung auf der Liste stellt derweil Stade Rennes dar, das knapp 80 Millionen Euro für neue Kicker hingeblättert hat. Der Klub verlor am Deadline Day Eduardo Camavinga an Real Madrid, das ohne den erhofften Transfer von Kylian Mbappe weniger Geld für Neuzugänge ausgegeben hat als zum Beispiel Club Brügge, der FC Brentford oder der italienische Zweitligist Parma Calcio.

Die zehn Big Spender der Sommer-Transferperiode

1. FC Arsenal, 165,6 Millionen Euro

2. Manchester United, 140 Millionen Euro

3. FC Chelsea, 120 Millionen Euro

4. Manchester City, 117,5 Millionen Euro

5. RB Leipzig, 107,62 Millionen Euro

6. Aston Villa, 105,6 Millionen Euro

7. AS Rom, 97,75 Millionen Euro

8. Paris Saint-Germain, 83 Millionen Euro

9. Stade Rennes, 79,5 Millionen Euro

10. Crystal Palace, 73,44 Millionen Euro

(Angaben via Transfermarkt, Stand 01. September, 07:30 Uhr)

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Lars Pollmann  
01.09.2021