Keine Berücksichtigung

Arnold beklagt nach Nicht-Nominierung zur WM "fehlende Lobby"

Arnold wäre mit Deutschland gerne zur WM nach Katar gefahren. Foto: Stuart Franklin/Getty Images
Arnold wäre mit Deutschland gerne zur WM nach Katar gefahren. Foto: Stuart Franklin/Getty Images

Maximilian Arnold wäre bei der Weltmeisterschaft in Katar gerne dabei gewesen. Der Mittelfeldspieler stellt die Vermutung auf, dass der VfL Wolfsburg hinsichtlich einer Empfehlung für einen Kaderplatz in der deutschen Nationalmannschaft "nicht der richtige Verein" sein könnte.

"Vielleicht liegt es in der Tat an der fehlenden Lobby. Vielleicht ist der VfL Wolfsburg nicht der richtige Verein, wenn es darum geht, in der Nationalmannschaft zu spielen. Vielleicht stehen andere Clubs mehr im Fokus", meint Maximilian Arnold mit Blick auf seine Nicht-Nominierung für die Weltmeisterschaft in Katar im Interview mit der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung (zitiert via Spox). Dem 28-Jährigen sei zwar bewusst, dass Spieler von Vereinen wie dem FC Bayern deutlich mehr im Fokus stünden, aber er denke, dass er sich "nicht verstecken muss, weil ich auch in der Champions League und Europa League gespielt habe".

"Zeit gebraucht, die Entscheidung zu verarbeiten"

Drei Länderspiele bestritt Arnold bislang für die deutsche Nationalmannschaft. Mit Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Katar hatte der Mittelfeldspieler die Hoffnung, von Bundestrainer Hansi Flick ins 26-köpfige Aufgebot berufen zu werden. Flick entschied sich jedoch gegen Arnold und auch dessen Kollege vom VfL Wolfsburg, Ridle Baku, fand keine Berücksichtigung. Bereits vergangene Woche reagierte Arnold auf der Vereinswebsite des VfL Wolfsburg "sehr, sehr enttäuscht" darüber. Er habe "eine Zeit gebraucht, die Entscheidung zu verarbeiten. Von meiner Leistung her kann ich mir nichts vorwerfen. Ich denke, ich hätte für das Nationalteam einen Mehrwert darstellen können".

Profile picture for user Adrian Kuehnel
Adrian Kuehnel  
18.11.2022