VfB gefordert

Anton: Hertha-Duell "kein Endspiel" - VfB ohne Abstiegsangst

Waldemar Anton will mit dem VfB Stuttgart in Berlin punkten. Foto: Getty Images.
Waldemar Anton will mit dem VfB Stuttgart in Berlin punkten. Foto: Getty Images.

Hertha BSC und der VfB Stuttgart können im direkten Duell (17.30 Uhr) wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Zu viel Bedeutung will Waldemar Anton der Partie aber nicht beimessen. Darüber hinaus verspüre der VfB keine Abstiegsangst.

Der VfB Stuttgart bangt in dieser Saison erneut um die Ligazugehörigkeit. Vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC am 31. Spieltag belegen die Schwaben mit 28 Punkten den Relegationsplatz. Mit einem Sieg würde man die Alte Dame überholen und hätte ein Polster von zwei Zählern, bei einer Niederlage würde der Rückstand auf das rettende Ufer hingegen auf vier Punkte anwachsen.

Anton: "Danach gibt es immer noch drei Ligapartien"

Das Duell in der Hauptstadt ist eines der berüchtigten Sechs-Punkte-Spiele, von einem Endspiel will Waldemar Anton aber nicht reden: "Das ist sicher ein eminent wichtiges Spiel, aber als Endspiel sehe ich es nicht. Danach gibt es immer noch drei Ligapartien, in denen viel passieren kann", sagte der Abwehrspieler gemäß den Stuttgarter Nachrichten und ergänzte: "Wir betrachten diese Begegnung als Chance: Wir können einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen."

"Es herrscht keine Abstiegsangst"

Der VfB will den dritten Abstieg binnen sechs Jahren verhindern und notfalls den Weg über die Relegation gehen (fussball.news berichtete). Angst vor dem Worst Case herrsche aber nicht, versicherte Anton: "Es herrscht keine Abstiegsangst, weil wir wissen, was wir können. Zuletzt haben wir unsere Leistungen meistens gut und konstant abgerufen und wir haben den Abstiegskampf als Mannschaft bereits vor einiger Zeit voll angenommen." Die Bilanz von neun Punkten aus sechs Spielen und nur einer Niederlage unterstreicht die Auffassung des Innenverteidigers - doch daran gilt es im Endspurt anzuknüpfen.

Florian Bajus  
24.04.2022