Musiala & Co

"Anschluss fehlt": Nagelsmann rechnet mit Eingewechselten ab!

Bayerns Jamal Musiala ließ seine Hintermannschaft beim 1:2 im Stich. Foto: Getty Images

Bei der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt schickte Trainer Julian Nagelsmann beim FC Bayern München seine vermeintlich beste Startelf aufs Feld. Am Ende kritisierte er aber vor allem die eingewechselten Spieler. 

Nur dreimal wechselte Julian Nagelsmann beim 1:2 gegen Eintracht Frankfurt. Der erste Wechsel des FC Bayern München wurde erst in der 70. Minute vollzogen: Youngster Jamal Musiala kam für Serge Gnabry. Anschließend kamen noch Marcel Sabitzer (75. Minute / für Niklas Süle) und Eric-Maxim Choupo-Mouting (81. / für Leroy Sane). "Wir hatten heute unser bestes Personal in der ersten Elf und versucht sie lange drauf zu lassen", sagte Nagelsmann auf DAZN.

Klare Kritik an Musiala & Co

Musiala und Choupo-Mouting mussten auf ungeliebter Position auf den offensiven Außen ran. Nagelsmann kritisierte die Einwechselspieler anschließend auch für ihr Defensivverhalten beim Treffer zum 1:2. Ziel der Kritik dürfte vor allem Musiala sein: "Da fehlte der Anschluss an die Defensive, auch von Spielern, die frisch drin waren." Der 18-jährige Nationalspieler war überhaupt nicht zurückgeeilt, um die rechte Defensivseite beim Tor vor Frankfurts Filip Kostic zu unterstützen. Der eingewechselte Sabitzer verlor im Angriff der Hessen einen Zweikampf. Beide werden sich strecken müssen, wenn sie nach der Länderspielpause eine Chance auf die Startelf haben wollen. 

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Benjamin Heinrich  
04.10.2021