Leere Allianz Arena

Ankündigung von Söder: Erneute Geisterspiele für den FC Bayern

Dem FC Bayern drohen erneut Geisterspiele. Foto: Getty Images.
Dem FC Bayern drohen erneut Geisterspiele. Foto: Getty Images.

Wie in Sachsen werden auch in Bayern angesichts der hohen Infektionszahlen Geisterspiele stattfinden. Somit wird unter anderem der FC Bayern vorerst auf Bundesligaspiele mit Zuschauern verzichten müssen.

"Es macht auf absehbare Zeit keinen Sinn, wieder Zuschauer zuzulassen", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gegenüber dem Radiosender Bayern 2. Söder betonte, sollte kein bundeseinheitlicher Beschluss zu Geisterspielen erfolgen, "würden wir das für Bayern allein machen". Erst vor knapp zwei Wochen wurde im Freistaat die maximale Auslastung auf 25 Prozent begrenzt, weshalb der FC Bayern nach dem ausverkauften Heimspiel gegen den SC Freiburg vor der Länderspielpause gegen Arminia Bielefeld am vergangenen Samstag nur vor 18.750 Zuschauern spielen durfte.

Die Bundesliga wird leerer

 

 

 

 

Auf Twitter legte Söder am Dienstagmorgen nach: "Fußballspiele sollten wieder ohne Zuschauer sein. Bayern wird das tun. Die hohe Mobilität bei der An- und Abreise ist aktuell nicht verantwortbar. Der Fußball hat eine große Vorbildfunktion. Wir müssen jetzt überall Kontakte reduzieren", schrieb der 54-Jährige. Unterdessen drohen auch in Baden-Württemberg Geisterspiele, während diese in Sachsen bereits wieder gelten. In Nordrhein-Westfalen wurde das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach hingegen von 50.000 Zuschauern vor Ort verfolgt. Wie viele Fans zum Top-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern zugelassen werden, ist derweil unklar. Bisher waren bis zu 67.500 Plätze angedacht, womöglich könnte aber auch NRW Geisterspiele anordnen.  

Florian Bajus  
30.11.2021