Durchbruch beim Jugendklub?

Angebot von Hannover: Sulejmani brauchte zwei Tage

Sulejmani machte sich in Mannheim wieder interessant für Hannover. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images
Sulejmani machte sich in Mannheim wieder interessant für Hannover. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Hannover 96 hat im Sommer bereits sieben externe Neuzugänge präsentiert. Für die Fußball-Romantiker unter den Fans der Niedersachsen steht dabei wohl die Verpflichtung von Valmir Sulejmani im Vordergrund. Der Angreifer hat eine lange Vergangenheit bei H96.

"Die Entscheidung war eigentlich ganz klar", erinnert der 24-Jährige bei 96TV das Angebot seines Ex-Klubs. "Ich habe ein, zwei Tage gebraucht, um das erstmal zu verdauen, ob es wirklich stimmt oder nicht. Dann war es aber ganz klar." Der zweifache kosovarische Nationalspieler war bereits 2005 in den Verein gekommen. 13 Jahre, mit einer Unterbrechung auf Leihbasis bei Union Berlin, verbrachte Sulejmani im Klub, der Durchbruch bei den Profis blieb ihm verwehrt. Zwei Spielzeiten bei Waldhof Mannheim machten ihn nun wieder interessant.

Physisch und technisch auf anderem Niveau

28 Tore und 16 Vorlagen sind für den Angreifer in 54 Pflichtspielen markiert. Er trug damit großen Anteil am Aufstieg in die 3. Liga, in der ihm zwei längere Verletzungen noch bessere Statistiken kosteten. Nach bisher elf zumeist kurzen Einsätzen für die Profis von Hannover 96 fühlt sich Sulejmani nun bereit für eine größere Rolle. Vor allem komme er auf physisch höherem Niveau zurück an die Leine. "In den letzten zwei Jahren habe ich schon viel Kraftraining gemacht, Muskeln aufgebaut. Technisch habe ich an meinen Mängeln gearbeitet", berichtet Sulejmani. Im zweiten Anlauf beim Herzensklub soll es nun also funktionieren.

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Lars Pollmann  
25.08.2020