Vertrag läuft aus

Angebot abgelehnt: Toprak verlässt Werder Bremen

Toprak spielt seit 2019 für Werder Bremen. Foto: Stuart Franklin/Getty Images
Toprak spielt seit 2019 für Werder Bremen. Foto: Stuart Franklin/Getty Images

Werder Bremen und Ömer Toprak gehen getrennte Wege. Der Innenverteidiger hat seinen Vertrag bei Werder Bremen nicht verlängert.

Dies teilten die Bremer am Freitag auf der Vereinswebsite mit. Demnach habe Ömer Toprak "das neue, stark leistungsbezogene Angebot" von Werder Bremen abgelehnt. Der Kontrakt des Innenverteidigers läuft somit zum 30. Juni aus. "Wir waren in den letzten Tagen in einem sehr engen Austausch mit Ömer und wir wissen, dass er sich die Entscheidung alles andere als leicht gemacht hat. Wir hätten sehr gerne weiter mit ihm gearbeitet, zumal er in den letzten drei Jahren - trotz zum Teil schwieriger Phasen für ihn - sowohl auf als auch neben dem Platz eine sehr wichtige Rolle eingenommen hat", wird Lizenzspielerleiter Clemens Fritz auf der Vereinswebsite zitiert. "Wir haben ihm ein Angebot unterbreitet, das verschiedene Faktoren berücksichtigt hat, allerdings hat er dieses abgelehnt. Das respektieren wir natürlich. Wir wünschen Ömer für seinen weiteren Weg alles Gute und danken ihm für all das, was er in den letzten Jahren hier für Werder geleistet hat", betonte Fritz. 

Toprak: "In den drei Jahren war so ziemlich alles dabei"

Toprak wechselte 2019 von Borussia Dortmund an die Weser, nach einem Jahr auf Leihbasis wurde er fest verpflichtet. Der 32-Jährige blickt auf eine ereignisreiche Zeit in Bremen zurück: "In den drei Jahren war so ziemlich alles dabei. Relegation, Abstieg, Aufstieg, Verletzungen, Tore in letzter Minute und ein Wahnsinnsabschluss nach dem letzten Heimspiel gegen Regensburg und der Rückkehr in die Bundesliga." Nun sei es "an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich danke den Verantwortlichen, dem Trainer- und Funktionsteam und meinen Mitspielern für die gemeinsame Zeit und möchte mich besonders bei den Fans bedanken, die mich während meiner gesamten Zeit hier unterstützt haben." 

Florian Bajus  
03.06.2022