Zeit drängt bei Ausstiegsklausel

Andersson-Poker: Union erwartet millionenschweres Angebot

Sebastian Andersson steht bei vielen Klubs auf der Shortlist.
Sebastian Andersson steht bei vielen Klubs auf der Shortlist. Foto: Imago Images

Eine Fülle an Klubs aus dem In- und Ausland beschäftigen sich mit Sebastian Andersson, konkret ist es bisher allerdings noch mit keinem der potenziellen Abnehmer geworden. Union Berlin könnte schon bald das erste Angebot in Empfang nehmen.

Gerüchte um einen Transfer von Max Kruse oder etwa Serdar Dursun zu Union Berlin kommen nicht von ungefähr. Die Köpenicker bereiten sich vor ihrem zweiten Jahr in der Bundesliga auf den Abgang von Top-Torjäger Sebastian Andersson vor. Neben Celtic Glasgow könnte auch das Werben des OSC Lille konkret werden und auf ein erstes Angebot hinauslaufen, berichtet der kicker.

Ausstiegsklausel kann gezogen werden

Andersson kann die Berliner, bei denen er erst im Februar seinen Vertrag bis 2022 ausgedehnt hatte, für eine festgeschriebene Ablöse verlassen, die sich je nach Herkunftsland des jeweiligen Interessenten staffelt. Für den Schweden fällt in der Regel ein Betrag im mittleren einstelligen Millionenbereich an. Kommt der potenzielle Abnehmer aus England, soll sich die Ablöse um bis zu 30 Prozent erhöhen.

Traum von der Premier League

Der genannte Passus soll Anfang August ablaufen, so dass sich demnächst entscheidet, welchen Weg der 29-Jährigen einschlagen wird. Träumen, so heißt es, würde Andersson weiterhin von einem Engagement in der englischen Premier League. Von dort tun sich Newcastle United sowie die Aufsteiger Leeds United und West Bromwich Albion also mögliche neue Arbeitgeber hervor. Aus der Bundesliga soll Schalke 04 mit Anderssons Verpflichtung kokettieren.

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Andre Oechsner  
28.07.2020