Königliche wollen im Sommer bei PSG, 2022 beim BVB wildern

Ambitionierter Real-Plan: Erst Mbappe, dann Haaland

Mbappe genießt aktuell wohl die höhere Real-Priorität. Foto: Imago
Mbappe genießt aktuell wohl die höhere Real-Priorität. Foto: Imago

Trotz des vorläufigen Scheiterns der European Super League plant Real Madrid die Konstruktion einer neuen 'galaktischen' Mannschaft. Dabei sind es seit Monaten die gleichen beiden Namen, die die Schlagzeilen beherrschen: Kylian Mbappe und Erling Haaland stehen auf dem Wunschzettel ganz oben.

Wie die spanische Sportzeitung AS berichtet, planen die Königlichen dabei besonders ambitioniert mit beiden Angreifern, die als (kommende) Weltstars gelten. Der Traum der Führungsriege der Madrilenen sei es, ab 2022 im renovierten Santiago Bernabeu mit Mbappe und Haaland aufzulaufen. Das Interesse am Team sei dann so groß, so die Argumentation, dass die Einnahmenrekorde nur so purzeln werden und damit auch die Investitionen in die beiden Spieler wieder reinzuholen sind.

Im Sommer Mbappe, nächstes Jahr Haaland per Klausel

Das Blatt geht dabei davon aus, dass Real schon im Sommer den Großangriff auf Mbappe startet. Der französische Weltmeister steht bekanntlich nur bis 2022 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag. Bei Haaland wolle der Klub hingegen eher die Ausstiegsklausel in seinem Kontrakt bei Borussia Dortmund aktivieren, die ihn im kommenden Jahr zu einem vergleichsweise günstigen Preis verfügbar macht. Allerdings befasse sich Real Madrid auch mit dem Alternativplan, zunächst Haaland vom BVB loszueisen.

Raiolas Worte kamen an

Für den Fall, dass PSG Mbappe partout nicht ziehen und im Zweifelsfall nach gescheiterten Verhandlungen über eine Verlängerung lieber 2022 ablösefrei gehen lassen sollte, richte sich der Fokus auf den Norweger. In Madrid habe man sehr wohl vernommen, dass Berater Mino Raiola dem Blatt gegenüber vergangene Woche einen Wechsel keineswegs ausschloss (fussball.news berichtete). Die bisher so standfest vorgetragene Haltung des BVB, Haaland stehe 2021 unabhängig jeder gebotener Ablösesumme für keinen Transfer zur Verfügung, halten spanische Medien jedenfalls nicht für unumstößlich.

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Lars Pollmann  
04.05.2021