Horror-Foul 34 Jahre her

Als Matthäus glaubte, er werde umgebracht: Juanitos Brutalo-Aktion jährt sich

Juanito foulte Matthäus auf brutale Weise.
Juanito foulte Matthäus auf brutale Weise. Foto: Imago

Am 8. April 1987 trafen der FC Bayern und Real Madrid im europäischen Landesmeisterpokal aufeinander. Der damalige Blanco Juanito verrichtete an Bayerns Lothar Matthäus eines der brutalsten Fouls der Fußballgeschichte.

Als sich der FC Bayern und Real Madrid im Halbfinal-Hinspiel des Landesmeisterwettbewerbs vor 34 Jahren gegenüberstanden, stand es bereits nach 36 Spielminuten 3:0 für die Münchner. Der Frust der Madrilenen war folglich groß, ließ sich Juanito, der mit bürgerlichem Namen Juan Gomez Gonzalez hieß, zu einer krassen Unsportlichkeit hinreißen. Nach einem Foul von Lothar Matthäus an einem Spieler von Real Madrid lief der damals 32 Jahre alte Spanier dem Bayern-Star entgegen, trat diesem erst in den Rücken und kurz darauf mit den Stollenschuhen auf den Kopf.

Juanito entschuldigte sich bei Matthäus

Juanito sah die Rote Karte und wurde für fünf (!) Jahre von allen europäischen Wettbewerben ausgeschlossen. Augenzeuge Andreas Brehme erzählte später (zitiert via Real Total): "Lothar erzählte nachher, er habe geglaubt, Juanito habe ihn umbringen wollen." Nach dem Spiel folgte jedoch die Versöhnung, Juanito bat bei Matthäus um Vergebung, die der damalige Kapitän des FC Bayern annahm.

Am 2. April 1992 starb Juanito bei einem Autounfall, als er nach einem UEFA-Pokal-Spiel zwischen Real Madrid und dem Torino Calcio aus Madrid zurückkehrte.

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Adrian Kuehnel  
08.04.2021

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