Vorhaben scheiterte

Als Barzagli Juventus einen Mbappe-Transfer nahelegte

Barzagli (r.) 2017 im Duell mit dem damals noch bei Monaco spielenden Mbappe.
Barzagli (r.) 2017 im Duell mit dem damals noch bei Monaco spielenden Mbappe. Foto: Imago

Andrea Barzagli lief von 2011 bis zu seinem Karriereende 2019 für Juventus Turin auf und duellierte sich in diesen Jahren mit einigen der besten Fußballspielern der Welt. Besonders begeistert haben den Italiener Kylian Mbappe und Cristiano Ronaldo.

In diesem Sommer könnte Kylian Mbappe vor seinem zweiten Mega-Transfer stehen. Der Angreifer wird von Real Madrid umworben, das für den Franzosen tief in die Tasche greifen könnte. Paris Saint-Germain ließ sich die Dienste des heute 22-Jährigen schon einmal viel Geld kosten: 2017 im Rahmen einer einjährigen Leihe von der AS Monaco verpflichtet, überwiesen die Pariser im Anschluss kolportierte 180 Millionen Euro ins Fürstentum. Mit dieser Finanzkraft konnte auch Juventus Turin nicht mithalten, hätte sich Andrea Barzagli doch gewünscht, dass Mbappe bei der 'Alten Dame' landet.

"Er lief gefühlte dreitausend Stundenkilometern"

Im Interview mit der Sportzeitung Tuttosport schilderte der Ex-Verteidiger: "Ich weiß noch, als wir gegen Monaco gespielt haben und ich es mit einem 18-jährigen Mbappe zu tun bekam. Er lief gefühlte dreitausend Stundenkilometern. Nach dem Spiel bin ich zu Fabio Paratici (Juves damaliger Sportdirektor; Anm. d. Red.) gegangen und habe gesagt: 'Worauf warten wir noch, um ihn zu holen...'. Der Direktor gab mir zu verstehen, dass ihn bereits alle wollten und es praktisch unmöglich war, Mbappe zu verpflichten."

CR7 hat Barzagli "Albträume bereitet"

Während es bei Mbappe nicht klappte, verpflichtete Juventus Turin im Sommer 2018 Cristiano Ronaldo, der damals allerdings auch schon 34 Jahre alt war und zuvor bereits neun Jahre bei Real Madrid verbrachte. Für Barzagli sei CR7 vor dem Juve-Wechsel sein härtester Gegenspieler gewesen. "Er hat mir wirklich Albträume bereitet", so der Weltmeister von 2006: "Er hat oft gegen uns getroffen."

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Adrian Kuehnel  
02.08.2021