Freiburg-Profi

"Alles richtig gemacht": Grifo lobt trotz Nicht-Nominierung Mancini

Grifo fehlte beim EURO-Erfolg Italiens.
Grifo fehlte beim EURO-Erfolg Italiens. Foto: Imago

Vincenzo Grifo gehörte noch vor der Europameisterschaft dem Kader von Italien an, wurde in Hinblick auf die EURO allerdings aus dem Aufgebot gestrichen. Für die Entscheidung von Nationaltrainer Roberto Mancini hat der Angreifer vom SC Freiburg nach dem EURO-Titel aber Verständnis.

Sechs Länderspiele bestritt Vincenzo Grifo bislang für Italien, weitere kamen bei der EURO für den 28-Jährigen nicht hinzu. Im EM-Kader von Roberto Mancini fand sich für den gelernten Rechtsaußen kein Platz. Im Sport1-Interview meinte er dazu: "Er hat mich angerufen und mir in einem recht kurzen Gespräch erklärt, dass er sich anders entschieden hat. Für ihn war es offenbar auch schwierig, diese Entscheidung zu treffen." Laut dem Profi vom SC Freiburg habe Mancini "aber nicht konkret begründet, warum ich nicht dabei bin. Ich war schon mal sehr froh, dass er mich überhaupt angerufen und mir das persönlich gesagt hat".

"Der Fußball ist manchmal hart"

Nun müsse Grifo jedoch sagen: "Im Endeffekt hat Mancini alles richtig gemacht. So hart es auch ist, das zuzugeben." Obwohl er sich mit der Nationalmannschaft freute, sei die Entscheidung hart für ihn gewesen. "Der Fußball ist manchmal hart, aber damit muss ich als Profi leben. Aber ich habe in meiner Karriere schon viel erlebt und auch Rückschläge hinnehmen müssen. Ich bin immer wieder aufgestanden. Das werde ich auch dieses Mal tun", so Grifo.

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Adrian Kuehnel  
14.07.2021