Saisonstart am Samstag

"Allerhöchste Priorität": Premier-League-Boss setzt auf Fan-Rückkehr

In Brighton fand vor der Saison ein Pilotprojekt mit 2 500 Zuschauern statt. Foto: GLYN KIRK/AFP via Getty Images
In Brighton fand vor der Saison ein Pilotprojekt mit 2 500 Zuschauern statt. Foto: GLYN KIRK/AFP via Getty Images

Eine Woche vor der Bundesliga legt die englische Premier League wieder los. Aufsteiger FC Fulham und der FC Arsenal bestreiten die erste Partie am Samstag. Die Saison beginnt freilich im Zeichen der Corona-Pandemie. Der CEO der wohl hochkarätigsten Liga der Welt setzt dennoch auf die baldige Rückkehr von Fans.

"Wir müssen die Zuschauer so schnell wie möglich zurück in die Stadien bekommen, das ist das, was fehlt, ökonomisch und in anderer Hinsicht. Es hat die allergrößte Priorität", so Richard Masters gegenüber der BBC. Pilotprojekte wie in der Saisonvorbereitung mit 2 500 Zuschauern im Amex Stadium von Brighton and Hove Albion sollten ursprünglich ab Oktober flächendeckend die Rückkehr einer größeren Anzahl von Zuschauern zur Folge haben. Nun aber hat die britische Regierung aufgrund des Infektionsgeschehens restriktivere Maßnahmen beschlossen.

"Immer gewusst, dass der September schwierig wird"

So dürfen ab dem 14. September nur noch Gruppen von maximal sechs Personen außerhalb privater Räume zusammentreffen. Die Regierung hat allerdings laut Medienberichten noch nicht darüber entschieden, ob deshalb auch die Pläne der Premier League verschoben werden müssen. "Wir haben immer gewusst, dass der September ein schwieriger Monat wird", so Masters. "Es ist der Start vom Weg zurück zur Normalität, den die Regierung erwähnt hat. Wir müssen damit rechnen, dass dabei Steine auf dem Weg liegen." Für die 20 Erstligisten geht es laut Masters um 700 Millionen Pfund (etwa 770 Millionen Euro), sollten Fans über die ganze Saison außen vor bleiben. 

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Lars Pollmann  
09.09.2020