Nach Bayern-Abschied

Alaba zu Real: "Früh klar, dass es nur einen Verein gibt"

Alaba ist bei Real sofort Leistungsträger. Foto: Getty Images
Alaba ist bei Real sofort Leistungsträger. Foto: Getty Images

David Alaba hat sich bei Real Madrid wie erwartet gleich nach seiner Ankunft im Sommer einen Stammplatz erobert. Der vielseitige Verteidiger hatte nach einem Jahrzehnt beim FC Bayern den Wechsel zu den Königlichen gewagt. Er brachte ihm nicht zuletzt viel Kritik ein.

"Es wird von vielen Seiten sehr viel hineininterpretiert. Da kommen viele Sachen zusammen. Ich habe immer wieder meinen Standpunkt erklärt und meine Beweggründe gesagt", erklärt der Österreicher im Podcast 'Einfach mal Luppen' der Brüder Felix und Toni Kroos (Zitat via Spox). Vor allem steht der Vorwurf im Raum, Alaba habe dem FC Bayern nur des Geldes wegen den Rücken gekehrt und sich für Madrid entschieden.

"Ich habe auch andere Angebote gehabt"

"Ich habe auch andere Angebote gehabt. Aber mir war relativ früh klar, dass es nur einen Verein gibt, wo ich hin möchte, wenn ich Bayern München verlasse", sagt der 29-Jährige nun. Zuletzt hatte etwa Uli Hoeneß behauptet, Alaba habe eigentlich zum FC Barcelona gehen wollen. Dies verwies der Allrounder im Rahmen einer Pressekonferenz der österreichischen Nationalmannschaft ins Reich der Fabeln (fussball.news berichtete).

"Du hättest auch den einfachen Weg gehen können"

In Madrid trifft Alaba derweil in Toni Kroos auf einen alten Bekannten vom FC Bayern. Der Ex-Nationalspieler findet, sein neuer, alter Kollege habe mehr Respekt für den Wechsel verdient. "Du hättest auch den einfachen Weg gehen können. Du hast dir da ein Standing erarbeitet, du hättest da einen absoluten Topvertrag bekommen, du hattest den roten Teppich ausgerollt", richtet sich Kroos an Alaba. Dass sich der zweifache Champions-League-Sieger für die neue Herausforderung entschied, sei zu honorieren. Und nicht ständig nur mit Geld in Verbindung zu bringen.

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Lars Pollmann  
13.10.2021