Österreicher will eigentlich bleiben

Alaba-Poker: Längere Laufzeit statt höhere Summe?

Alaba steht aktuell nur bis Saisonende unter Vertrag. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images
Alaba steht aktuell nur bis Saisonende unter Vertrag. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Die Zukunft von David Alaba beim FC Bayern steht weiterhin im Fokus der medialen Öffentlichkeit. Spätestens, seit Uli Hoeneß unnötig Öl ins Feuer goss, scheinen die Fronten verhärtet. Allerdings arbeiten die Verhandlungspartner wohl durchaus an einer Lösung, mit der beide Seiten leben können.

Dabei berichtete zuletzt etwa der TV-Sender Sky, dass der Rekordmeister mit seinem zweiten Angebot bereits an der vorgegebenen Schmerzgrenze angelangt sei, was die finanziellen Rahmenbedingungen anbelangt. Sportvorstand Hasan Salihamidzic ließ zudem in recht eindeutiger Weise wissen, dass der FC Bayern Alaba nicht unter den absoluten Top-Verdienern des Klubs sieht. Einem Bericht von Sport Bild zufolge gibt es nun aber womöglich ein Entgegenkommen in anderer Art.

Fünf statt vier Jahre?

Demnach steht eine längere Laufzeit im Raum, durch die die Forderungen von Alaba und Berater Pini Zahavi letztlich doch erfüllt würden. Bisher sei es stets um vier Jahre gegangen, nun seien auch fünf eine Option. Für den 28-jährigen Alaba dürfte diese Möglichkeit durchaus interessant sein. Denn grundsätzlich, wiederholt auch das Magazin, will der Allrounder den FC Bayern eigentlich gar nicht verlassen. Es geht wohl vor allem um eine aus seiner Sicht angemessene Wertschätzung. Finanziell beinhaltet das Angebot der Münchner dem Blatt zufolge ein Grundgehalt von elf Millionen Euro und bis zu sechs Millionen Euro an Prämien.

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Lars Pollmann  
23.09.2020