Immer Unruhe

Alaba, Lewandowski oder Trapp: Wie gefährlich ist Star-Berater Zahavi für deutsche Klubs?

Pini Zahavi hat einige Spieler unter Vertrag.
Pini Zahavi hat einige Spieler unter Vertrag. Foto: Getty Images

Wenn sich ein Spieler die Dienste von Berater Pini Zahavi sichert, dann geht es meist um das ganz große Geld und die Topklubs. Vor allem für die Bundesligavereine bedeutet es: Unruhe!

Wenn ganz große Transfers über die Bühne gehen sollen, dann ist der Name von Pini Zahavi oft nicht fern. Der Israeli war beispielsweise auch beim 222-Millionen-Wechsel von Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain beteiligt. Auch der FC Bayern München machte in den vergangenen beiden Jahren wieder häufiger Bekanntschaft mit dem Agenten.

Lewandowski inzwischen großer Gewinner

Im Sommer 2018 sicherte sich Robert Lewandowski die Dienste von Zahavi, er sollte den Abgang zu Real Madrid vorantreiben. Der FC Bayern weigerte sich aber, den Polen abzugeben und der bereute diese Entscheidung spätestens mit dem Sieg des Triples (und schon nach der kostspieligen Vertragsverlängerung bis 2023) nicht mehr. Doch in Erinnerung blieben ein zäher Poker, viel Unruhe und endlose Spekulationen.

Alaba-Poker zieht sich

Ähnlich gestaltet sich die Situation rund um David Alaba. Was passiert mit dem Österreicher? Erhält auch er eine satte Gehaltserhöhung und verlängert langfristig über 2021 hinaus? Oder muss der FC Bayern ihn in Richtung Real oder FC Barcelona - seine beiden Wunschklubs - abgeben? Es gibt zwar Bewegung, häufiger Wasserstandsmeldungen - im Hintergrund aber wird weiter gepokert.

Trapp in Spanien und England auf der Liste?

Auch bei Eintracht Frankfurt steht ein Spieler des Star-Beraters unter Vertrag. Kevin Trapp kam im vergangenen Jahr fix für rund sieben Millionen Euro von PSG zurück an den Main und unterschrieb für fünf Jahre. Zuletzt zeigte er sich motiviert, bleiben zu wollen. Zudem setzt Trainer Adi Hütter voll auf den Schlussmann. Doch am Sonntag tauchten bei Sport1 plötzlich Gerüchte auf, wonach Trapp bei Teams in Spanien und England auf der Liste stehe und für 15 Millionen Euro gehen dürfe. Ob sich nun auch für die Hessen ein heißer Transfersommer anbahnt? Zahavi könnte durchaus dafür sorgen. Beim FC Bayern ist man dieses Prozedere schon gewohnt.

 

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Christopher Michel  
07.09.2020