Über neuen Vertrag

Alaba-Gespräche in Lissabon anberaumt

David Alaba im Einsatz gegen Olympique Marseille.
David Alaba im Einsatz gegen Olympique Marseille. Foto: Imago Images

Bezogen auf die vom FC Bayern forcierte Vertragsverlängerung mit David Alaba liegen die Gespräche zwischen Klub und der Entourage des Österreichers auf Eis. Im Rahmen des Champions-League-Turniers in Lissabon soll der Dialog wieder aufgenommen werden.

Am 8. August steht für den FC Bayern das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League an. Nach dem klaren Auswärts-3:0 im Hinspiel gegen den FC Chelsea rechnet keiner damit, dass sich der Rekordmeister den Einzug ins Viertelfinale noch nehmen lässt. Im Anschluss an die Partie geht es für den Münchner Reisetross nach Lissabon, wo die restlichen Königsklassen-Spiele in Turnierform ausgetragen werden.

"Haben uns in Lissabon verabredet"

An der Algarve wollen die Bayern an der Vertragsverlängerung mit David Alaba arbeiten. "Wir haben uns in Lissabon verabredet – so wir uns denn nächsten Samstag für Lissabon qualifizieren", erklärt Karl-Heinz Rummenigge gegenüber der Bild. Dem Vorstandschef am Verhandlungstisch gegenübersitzen wird Starvermittler Pini Zahavi, der sich in der letzten Pokerrunde nicht gerade Freunde an der Säbener Straße gemacht haben soll.

Rummenigge macht Verlängerungswunsch noch mal deutlich

Zahavi und Alabas Vater George, der seinen Filius ebenfalls beratend vertritt, sollen 20 Millionen Euro Jahresgehalt fordern. Jener Aspekt soll dazu geführt haben, dass Sportvorstand Hasan Salihamidzic der Kragen platzte. "Unser Wunsch ist es, dass David verlängert, dann auch seine Karriere beim FC Bayern beendet und Bayern München danach eng verbunden bleibt. Diesen Weg haben wir ihm aufgezeigt", sagt Rummenigge.

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Andre Oechsner  
31.07.2020