PSG-Boss

Al-Khelaifi schießt gegen Super League: "Verstehen Fußball und sein Ökosystem nicht"

Al-Khelaifi ist Präsident von Paris Saint-Germain. Foto: BERTRAND GUAY/AFP via Getty Images
Al-Khelaifi ist Präsident von Paris Saint-Germain. Foto: BERTRAND GUAY/AFP via Getty Images

Nasser Al-Khelaifi, Vorsitzender der Klubvereinigung ECA und Präsident von Paris Saint-Germain, richtet sich mal wieder gegen die Initiatoren der Super League. Der katarische Geschäftsmann übt weiterhin Kritik am Vorhaben der Top-Klubs um Real Madrid, dem FC Barcelona und Juventus.

Die Super League hat die Vermarktungsagentur A22 um den deutschen Geschäftsführer Bernd Reichart damit beauftragt, das vermeintlich gescheiterte Projekt zu überarbeiten. Reichart und seine Kollegen suchen daher den Dialog zu - unter anderem zur UEFA und ECA. Nach einem Treffen vom Dienstag brachte Nasser Al-Khelaifi jedoch abermals seine Ablehnung gegenüber der geplanten Super League zum Ausdruck.

"Ich bin traurig für sie"

"Wie wir gestern bei unserem Treffen mit A22, vielleicht wird es auch A23 oder A24, gesehen haben, versuchen einige Leute leider immer wieder, die Geschichte neu zu schreiben und den Fußball mit PR-Präsentationen und Power-Points zu spalten", sagte Al Khelaifi laut der Marca. Der 48-Jährige weiter: "Um ehrlich zu sein, ich bin traurig für sie, denn sie haben gezeigt, dass sie den Fußball und sein Ökosystem nicht verstehen."

Al-Khelaifi bringt Nadal-Federer-Vergleich

Der Präsident von Paris Saint-Germain glaubt nicht daran, dass die Super League eine offene Liga wäre und brachte folgenden Vergleich: "Es ist die Rede von Nadal und Federer. Als ehemaliger Spieler habe ich ein wenig Erfahrung im Tennis. Ich möchte Ihnen sagen, dass Rafael und Roger zwei der besten Athleten in der Geschichte des Sports sind. Das liegt nicht daran, dass sie die ganze Zeit zusammen gespielt haben. Sondern weil sie so hart gearbeitet haben. Jedes Spiel war wichtig, unabhängig von der Rangliste, gegen die sie spielten. Sie haben nie eine geschlossene Liga der besten Spieler gefordert. Sie haben die Tennisfamilie verteidigt." Er stellte an die Initiatoren der Super League sogar die Forderung, die beiden Namen "nicht zu benutzen, um Ihr eigenes Versagen zu rechtfertigen".

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Adrian Kuehnel  
10.11.2022