Nach Schlotterbeck-Deal

Akanji-Abschied wohl besiegelt: Zuschlag für Juventus?

Akanji wechselt womöglich nach Italien. Foto: Getty Images
Akanji wechselt womöglich nach Italien. Foto: Getty Images

Borussia Dortmund hat am Montag die zweite hochkarätige Neuverpflichtung für die kommende Saison perfekt gemacht. Nico Schlotterbeck kommt vom SC Freiburg, um neben Niklas Süle für mehr Stabilität in der Abwehr des Tabellenzweiten zu sorgen. Damit dürfte auch in der Personalie Manuel Akanji Klarheit herrschen.

Der aktuelle Stammspieler wird mit hoher Wahrscheinlichkeit verkauft und könnte so auch die kolportierten 20 Millionen Euro Ablöse refinanzieren, die Schlotterbeck den BVB kosten soll. Offiziell gibt es bezüglich des Schweizers noch keine Verlautbarung, angesichts eines 2023 auslaufenden Vertrags liegt aber auf der Hand, dass sich die Wege im Sommer trennen werden. Die längste Zeit galt dabei als wahrscheinlich, dass sich Akanji den Traum von einem Wechsel nach England erfüllen und womöglich sogar bei seinem erklärten Lieblingsklub Manchester United unterschreiben werde.

Beste Karten für Juventus?

Laut eines Berichts der WAZ liegt die Zukunft des 26-Jährigen aber eher in Italien: Die heißeste Spur führe derzeit zu Juventus, so die Regionalzeitung. Gerüchte über das Interesse der Alten Dame, die seit dem Wochenende fest mit der Teilnahme an der Champions League planen kann, halten sich seit einigen Wochen hartnäckig. Bei Juve würde Akanji mit den Routiniers Leonardo Bonucci (35) und Giorgio Chiellini (37) um den Platz neben Matthijs de Ligt (22) konkurrieren. Dem BVB wird beinahe egal sein, welcher Klub die geforderte Ablöse, die sich im Bereich von 20 bis 30 Millionen Euro bewegen soll, zahlen wird. Akanji war Anfang 2018 vom FC Basel nach Dortmund gewechselt, er steht bei 156 Pflichtspielen für den Klub. Mehr als zwei dürften kaum noch dazukommen.

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Lars Pollmann  
03.05.2022