Nach Abschied aus Manchester

Agüero-Vater kritisiert Guardiola: "Meiner Meinung nach hatte er ihn nie gewollt"

Sergio Agüero hat Manchester City nach zehn Jahren verlassen und ist zum FC Barcelona gewechselt. Foto: Imago.
Sergio Agüero hat Manchester City nach zehn Jahren verlassen und ist zum FC Barcelona gewechselt. Foto: Imago.

Nach insgesamt zehn Jahren hat Sergio Agüero Manchester City verlassen. Pep Guardiola reagierte emotional auf den Abschied des Stürmers, Agüeros Vater lässt allerdings kein gutes Haar am Trainer der Skyblues.

Sergio Agüero hat bei Manchester City große Spuren hinterlassen. In 390 Pflichtspielen für den englischen Meister erzielte der Argentinier 260 Tore. Einer seiner wichtigsten Treffer war vermutlich das 3:2 gegen die Queens Park Rangers am 38. Spieltag der Saison 2011/12, mit dem er City in der vierten Minute der Nachspielzeit die erste Meisterschaft seit 1968 bescherte. 

Agüero-Vater: "Er war nie ehrlich mit meinem Sohn"

Verletzungs- und krankheitsbedingt absolvierte Agüero in dieser Saison jedoch nur 20 Pflichtspiele, in denen ihm sechs Tore gelangen. Nichtsdestotrotz verlief sein Abschied emotional, unter anderem Trainer Pep Guardiola war zu Tränen gerührt. Agüeros Vater, Leonel del Castillo, hält Guardiolas Reaktion aber für unglaubwürdig: "Ich glaube ihm nicht. Er war nie ehrlich mit meinem Sohn", sagte del Castillo gegenüber Radio La Red (Zitat via Sport1).  

Guardiola "möchte der Protagonist sein"

"Meiner Meinung nach hatte er ihn nie gewollt", so del Castillo, der betonte: "Er (Pep Guardiola, d. Red.) möchte der Protagonist in dem Klub sein und nicht die Spieler. Von einem Tag auf den anderen tauscht er die Spieler, das Mittelfeld, du weißt nie, ob du die erste Wahl bist oder nicht." Umso glücklicher dürfte er darüber sein, dass sein Sohn den Klub verlassen hat und zum FC Barcelona gewechselt ist.

Florian Bajus  
03.06.2021