Wirbel um Prüfung

Juve-Präsident Agnelli: Von Suarez' Sprachtest "durch Zeitungen erfahren"

Agnelli (l.) äußert sich zum geplatzten Suarez-Transfer.
Agnelli (l.) äußert sich zum geplatzten Suarez-Transfer. Fotomontage: Imago/fussball.news

Der geplatzte Wechsel von Luis Suarez vom FC Barcelona zu Juventus Turin sorgte vergangenen Sommer für viel Schlagzeilen. Ungereimtheiten bei einem Sprachtest zur Einbürgerung in Italien waren der Grund. Juve-Präsident Andrea Agnelli beteuert, davon nichts gewusst zu haben.

Damit Luis Suarez vom FC Barcelona zu Juventus Turin hätte wechseln können, bedurfte es einen Sprachtest zur Einbürgerung. Dabei kam es laut Angaben der italienischen Behörden zu Konfusionen. Suarez soll im Vorhinein gewusst haben, welche Fragen ihm gestellt würden. Sogar soll vorab mit ihm abgemacht worden sein, welche Bewertung er erhalten würde. Demnach seien infolgedessen Ermittlungen eingeleitet worden, Suarez wechselte statt nach Turin zu Atletico Madrid und blieb somit in Spanien.

"Ich kann mich nicht erinnern..."

Wie Andrea Agnelli, Präsident der 'Alten Dame', nun behauptete, sei er in den geplatzten Suarez-Deal gar nicht involviert gewesen. Er habe lediglich davon gewusst, dass sich der Angreifer selbst bei Juve angeboten hätte. "Ich kann mich nicht erinnern, dass ich über die Prüfung informiert wurde, ich habe es durch die Zeitungen erfahren und ich erinnere mich, dass ich Suarez angerufen habe, um ihm für sein Angebot zu danken", wird Agnelli von der italienischen Zeitung La Repubblica zitiert. Demnach trug Sportdirektor Fabio Paratici damals die Verantwortung für den möglichen Transfer, der nie zustande kam.

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Adrian Kuehnel  
29.04.2021