Eintracht-Neuzugang stellt sich vor

Ache zählt seine Stärken auf

Ragnar Ache blieb noch schüchtern bei seiner Vorstellung.
Ragnar Ache blieb noch schüchtern bei seiner Vorstellung. Foto: fussball.news

Eintracht Frankfurt hat Ragnar Ache bereits im vergangenen Winter von Sparta Rotterdam für rund zwei Millionen Euro verpflichtet. Der Angreifer ruft keine großen Ziele auf und will alles auf sich zukommen lassen. Doch seine Stärken klingen vielversprechend.

Von der Eintracht-Pressekonferenz berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Ragnar Ache wirkte beinahe ein wenig eingeschüchtert, als er den Presseraum betrat und sich vor den versammelten Journalisten vorstellte. Große Zielsetzungen oder Kampfansagen? Nein! Der 22-Jährige wagte sich kaum aus der Deckung, er wolle eben "in jedem Training schauen", wie es weitergehe. Warum so zurückhaltend? Ache bringt auf dem Papier einiges mit, was Eintracht Frankfurt helfen kann.

Ache zählt seine Stärken auf

"Ich bin schnell, kopfballstark und gut vor dem Tor", beschrieb er seine Stärken. Vor allem das Thema Tempo wurde bei den Hessen in der Analyse nach der vergangenen Saison als Schwäche ausgemacht. Ache kann diese Lücke schließen, er weiß sich im Strafraum richtig zu bewegen. Ein Vorbild für ihn könnte dabei Bas Dost sein: "Die Verteidiger in der Bundesliga sind stärker als in den Niederlanden. Er spielt sehr schlau."

Rückkehr in die Heimat

Ob sich Ache schon in seinem ersten Jahr wird behaupten können, ist aber noch völlig offen. Klar ist allerdings: Er bringt großen Ehrgeiz (keinen Urlaub gemacht und in der Coronapause viel individuelles Training absolviert) mit und will sich an seinem Geburtsort behaupten. Der gebürtige Frankfurter Ache spielte vor seinem Wechsel nach Rotterdam bis 2009 in Neu-Isenburg. In den Niederlanden entwickelte er sich gar zum deutschen U21-Nationalspieler, wo er bei seinem einzigen Einsatz als Einwechselspieler gegen Belgien (2:3) traf. In seiner Heimat will Ache nun daran anknüpfen.

Christopher Michel  
30.07.2020