Auslaufende Verträge

Abgang von Ginter und Zakaria? Eberl: "Das wäre mein größter Schmerz"

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl blickt hoffnungsvoll in die Zukunft, was die Verträge seiner Spieler angeht.
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl blickt hoffnungsvoll in die Zukunft, was die Verträge seiner Spieler angeht. (Foto: Alex Grimm/Getty Images)

Bei Borussia Mönchengladbach laufen die Verträge von Denis Zakaria und Matthias Ginter aus. Beide werden mitunter bei der direkten Konkurrenz gehandelt, abgeben würde Sportdirektor Max Eberl sie aber nur ungern.

Noch ist nicht klar, ob Zakaria oder auch Ginter über die Saison hinaus Borussia Mönchengladbach erhalten bleiben. Da die Verträge im nächsten Sommer enden, ist auch ein Verkauf im kommenden Winter-Transferfenster möglich. Eine Schmerzgrenze, ab welcher Summe Eberl einen vorzeitigen Abgang präferiert, nannte der 48-Jährige auf fussball.news-Nachfrage nicht. Dafür verriet er: "Mein Schmerz wäre es, wenn beide sagen, sie wollen nicht verlängern." Doch bis es soweit ist, legt sich Eberl noch mächtig ins Zeug, damit seine Schützlinge sich entscheiden zu bleiben: "Ich bin ein Kämpfer und versuche mich für das einzusetzen, was unser Ziel ist, nämlich die Verträge zu verlängern."

Poker auch um Beyer und Herrmann

Momentan wird daran gearbeitet, den jeweiligen Berater-Agenturen entsprechende Angebote vorzulegen. "Ob es dann klappt oder nicht, das werden wir dann sehen", so Eberl. Im wohl schlimmsten Fall verliert Gladbach demnächst beide Führungsspieler. Eventuell sogar an die direkte Konkurrenz. So wird Ginter zum Beispiel mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht, Zakaria steht bei Borussia Dortmund auf der Liste. "Wohin sie letztendlich wechseln, da steck ich nicht drin", will sich Eberl darüber keine all zu großen Gedanken machen. Seine Präferenz ist klar "der Wunsch der Vertragsverlängerung". Dies gelte im Übrigen auch für Jordan Beyer und Patrick Herrmann, deren Arbeitspapiere ebenfalls 2022 enden.

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Tom Jacob  
18.11.2021