Coronakrise

3,75 Milliarden Euro: Das gaben die zehn Top-Ligen im Sommer aus

Der Transfer von Kai Havertz war mit 80 Millionen Euro Ablöse der teuerste im vergangenen Sommer. Foto: Imago

Die Coronakrise hatte im Transfersommer massive Auswirkungen. Erstmals seit Jahren sank die Summe der Investitionen in den Top-Ligen der Welt. Die Zahl der Transferausgaben bleibt trotzdem imposant. Den teuersten Transfer in die Bundesliga tätigte der FC Bayern München.

Die englische Premier League, die spanische La Liga, die deutsche Bundesliga, die italienische Serie A, die französische Ligue 1, die portugiesische Liga NOS, die niederländische Eredivisie, die russische Premjer Liga, die belgische Jupiler Pro League und die österreichische Bundesliga: Die Top10-Ligen gaben zusammen im vergangenen Transfersommer trotz der Coronakrise satte 3,75 Milliarden Euro (Transfermarkt.de) aus. Ein Wert, der ungefähr dem entspricht, wie er noch in der Saison 2016/17 mit 3,77 Milliarden Euro war.

Minus von 40 Prozent

Erstmals in den vergangenen vier Jahren sanken aber die Transferausgaben jener Ligen und das um gleich 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Saison 2019/20 gaben Bundesliga, Premier League&Co noch 6,21 Milliarden Euro aus, 2018/19 waren es glatte fünf Milliarden Euro, 2017/18 4,86 Milliarden. Der teuerste Transfer in der Coronakrise war der von Kai Havertz. Der deutsche Nationalspieler wechselte für 80 Millionen Euro von Bayer Leverkusen aus der Bundesliga in die Premier League zum FC Chelsea. Der teuerste Transfer in die Bundesliga war der vor Leroy Sane. Havertz' Kollege aus dem DFB-Team wechselte für rund 45 Millionen Euro von Manchester City zum FC Bayern München.

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Benjamin Heinrich  
15.11.2020