Abstiegskampf

35: Warum diese Zahl die VfB-Misere gut darstellt

Der VfB Stuttgart kämpft um den Klassenerhalt.
Der VfB Stuttgart kämpft um den Klassenerhalt. Foto: Getty

Der VfB Stuttgart muss sich erneut im zweiten Jahr nach dem Aufstieg in die Bundesliga um den Klassenerhalt Sorgen machen. Doch für Tabellenplatz 15 mit nur einem Punkt Vorsprung auf Relegationsrang 16 und den FC Augsburg gibt es einige Gründe. Die sportliche Krise lässt sich aber auch anhand einer Zahl zugespitzt darstellen.

Ein Profi des VfB Stuttgart verfügt im Schnitt über die Erfahrung von 35 Einsätzen in der Bundesliga, das besagt das Portal transfermarkt.de. Nur Spieler der Aufsteiger aus Bochum und Fürth sowie der ebenfalls vom Abstieg bedrohten Arminia aus Bielefeld weisen geringere Werte auf und besitzen damit noch weniger Erfahrung im deutschen Oberhaus. Zum Vergleich: Ein Profi des FC Bayern besitzt im Schnitt 128 Bundesligaspiele an Erfahrung.

Verletzten-Misere schwächt den VfB

Nun kommt hinzu, dass den VfB eine Verletzten-Misere plagt, gerade in der Offensive fehlen lange Zeit der am Kreuzband verletzte Silas (vergangene Saison 16 Scorerpunkte) und EM-Starter Sasa Kalajdzic. Routinier Daniel Didavi ist mit 183 Einsätzen der erfahrenste Bundesliga-Profi im VfB-Kader, danach folgen zahlreiche Spieler, die noch nicht mal eine Saison praktisch auf dem Bundesliga-Rasen gestanden haben. Dem VfB fehlen also Erfahrung und durchschlagskräftige Angreifer, um in der Bundesliga wieder regelmäßig zu punkten. So kann es durchaus sein, dass die Schwaben noch eine Zeit lang sich gegen den Abstieg wehren müssen.

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Daniel Michel  
13.11.2021