Sehnsucht nach echtem Heimspiel

"35 000, leichter Nieselregen": Streich nennt Traum für Stadion-Einweihung

Streich muss sich weiter in Geduld üben. Foto: Imago
Streich muss sich weiter in Geduld üben. Foto: Imago

Den ursprünglichen Plänen folgend würde der SC Freiburg im Mai seine erste Saison im neuen Stadion beenden. Corona und andere verzögernde Faktoren haben den Umzug in die moderne Arena bisher unmöglich gemacht. Christian Streich hat aber schon genau vor Augen, wie die Einweihung ablaufen soll.

"35 000. Leichter Nieselregen. Nicht zu heiß. Flutlicht", zählt der Kult-Trainer der Breisgauer in der Spieltagspressekonferenz vor der Partie gegen RB Leipzig seine idealen Bedingungen auf. Der Gegner für das erste Heimspiel im neuen Schmuckkästchen des Sportclubs ist für Streich dabei sekundär. "Gegen irgendjemand, kein Ahnung, egal gegen wen. Anpfeifen und los. Und dann: Akustik, Spiel, Stadion, danach gehen heim und freuen sich miteinander."

"Es wird wahrscheinlich anders sein"

Mit jeweils angepasster Zuschauerzahl würde wohl jeder Fußballfan für seinen Bundesliga-Klub unterschreiben, was das erste Spiel nach mehr als einem Jahr unter Corona-Bedingungen anbelangt. Für Freiburg ist das quälende Warten auf den Umzug in das neue Stadion ein besonderer Faktor. Bei allen Wünschen ist Streich aber auch realistisch. "Ich weiß nicht, wie es wird. Es wird wahrscheinlich anders sein." Der SC Freiburg hat zuletzt am 07. März 2020 ein Bundesliga-Heimspiel vor vollen Rängen absolviert. Bezugsfähig ist die neue Heimat der Breisgauer derweil ohnehin noch nicht.

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Lars Pollmann  
04.03.2021

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