ManUnited buhlte

2015: Ehefrau verhinderte 100-Mio.-Transfer von Thomas Müller

ManUnited wollte Müller mehrfach holen. Foto: Getty Images
ManUnited wollte Müller mehrfach holen. Foto: Getty Images

Thomas Müller wird seine Karriere aller Voraussicht nach als sogenannter One-Club-Man beenden. Der Weltmeister von 2014 hat seine gesamte Karriere als Profi beim FC Bayern verbracht, wo er eine lebende Legende ist. An lukrativen Möglichkeiten auf einen Wechsel mangelte es jedoch nicht.

Dabei ist durchaus bekannt, dass vor allem Manchester United heftig um die Dienste des vielseitigen Angreifers gebuhlt hat. Louis van Gaal, schon in München ein Förderer von Müller, wollte ihn 2014 und '15 zum englischen Rekordmeister holen, bestätigt der heutige Nationaltrainer der Niederlande selbst gegenüber Bild-Reporter Christian Falk in dessen Buch 'Bayern Insider' (Riva Verlag). Dabei hätte es beim zweiten Versuch laut Falk zu einem Rekordtransfer kommen können.

"Im Jahr 2015 wäre es möglich gewesen"

Im August 2015 habe ManUnited ein Angebot in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro Ablöse an den FC Bayern gerichtet. Dennoch gab es eine Absage. Laut van Gaal sprach die Ehefrau des Spielers, Lisa Müller, ein Veto aus. "Im Jahr 2015 wäre es möglich gewesen, wenn seine Frau ein bisschen mehr offen für einen Transfer ins Ausland gewesen wäre", zitiert Falk van Gaal in seinem Buch (via Abdruck in der Bild-Zeitung). Ein Jahr zuvor habe noch die Bayern-Führung abgelehnt.

ManUnited bot 20 Millionen Gehalt

"Zumindest war das der Grund, den Thomas gegenüber meinem Assistenten Marcel Bout, der alle Gespräche mit ihm geführt hatte, angab, warum der Transfer abgelehnt worden war." Warum Lisa Müller den Transfer in die Premier League ablehnte, ist dabei nicht bekannt. Finanziell wäre der Deal nicht nur für den FC Bayern attraktiv gewesen, sondern auch für die Familie Müller: Laut Falk hätte das Urgestein der Münchner bei den Red Devils ein jährliches Salär von 20 Millionen Euro kassieren können.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
18.11.2021