BVB und Leipzig sind interessiert

16 bis 18 Millionen Euro Ablöse? So viel soll Kobel kosten

Kobel spielt sich mit guten Leistungen ins Visier der Top-Klubs. Foto: Imago
Kobel spielt sich mit guten Leistungen ins Visier der Top-Klubs. Foto: Imago

Der VfB Stuttgart hat am Sonntag seine vierte Bundesliga-Niederlage in Folge hinnehmen müssen. Gegen RB Leipzig war in langer Unterzahl nichts auszurichten. Gregor Kobel hielt mit einigen Glanztaten sein Team stets im Spiel. Der Schweizer betrieb damit auch Eigenwerbung.

Laut übereinstimmenden Medienberichten ist der Schlussmann ins Visier von Borussia Dortmund geraten. Die Schwarzgelben sehen laut der WAZ eine Priorität darin, sich auf der neuralgischen Position des Torhüters zu verbessern. Kobel könnte dabei das bisherige Torhüter-Duo aus seinen Landsmännern Marwin Hitz und Roman Bürki sprengen. Günstig wäre ein solches Unterfangen aber nicht. Laut den Stuttgarter Nachrichten soll der VfB für den 23-Jährigen eine Ablösesumme im Bereich von 16 bis 18 Millionen Euro veranschlagen.

Nur bei UCL-Teilnahme möglich?

Eine derartige Summe würde sich der BVB mit hoher Wahrscheinlichkeit nur leisten können und wollen, wenn im Saisonendspurt noch die Qualifikation zur Champions League herausspringt. Unklar ist dabei, ob sich Kobel überhaupt schon bereit für einen Weggang aus Stuttgart sieht. Laut des Berichts ist der Keeper andernfalls auch ein Kandidat für das Kapitänsamt bei den Schwaben, bei denen Amtsinhaber Gonzalo Castro keinen neuen Vertrag erhält.

VfB schließt keine Verkäufe aus

Neben dem BVB soll derweil auch RB Leipzig Interesse an Kobel zeigen, der als Nachfolger für Peter Gulacsi im Gespräch wäre. Der Ungar gehört pikanterweise auch beim BVB zur Kandidatenliste, es könnte also zu einem kleinen Keeper-Karussell kommen. Der VfB jedenfalls kann nicht ausschließen, dass Kobel oder ein anderer Profi im Sommer für gutes Geld geht. "Grundsätzlich ist niemand unverkäuflich. Wir können es uns nicht leisten, Angebote von Top-Klubs einfach abzulehnen", verlautbarte Vorstandschef Thomas Hitzlsperger unlängst gegenüber dem kicker.

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Lars Pollmann  
27.04.2021