VfB Stuttgart

"11 Spieler, die marschieren": Matarazzo verschärft den Ton

Matarazzo ist nach dem Rückrunden-Auftakt unzufrieden. Foto: Getty Images
Matarazzo ist nach dem Rückrunden-Auftakt unzufrieden. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart ist mit einem torlosen Remis gegen die SpVgg Greuther Fürth in die Rückrunde gestartet. Dank einer Niederlage des FC Augsburg hüpften die Schwaben vom Relegationsplatz, große Zufriedenheit herrscht aber nicht. Im Gegenteil, Pellegrino Matarazzo verschärft den Ton merklich.

Die Aufarbeitung des 0:0 beim Kleeblatt hat den Cheftrainer offenkundig länger beschäftigt und dazu veranlasst, gegenüber Teilen der eigenen Mannschaft die Zügel anzuziehen. Seine Truppe teilt der US-Amerikaner im Rahmen der Spieltagspressekonferenz vor dem Duell mit RB Leipzig am Samstag in drei Kategorien ein. "Die einen haben verstanden, worum es geht, und rufen ihre Leistung ab. Dann gibt es die Gruppe, die haben verstanden, worum es geht, können ihre Leistung aus unterschiedlichen Gründen aber nicht abrufen. Und dann gibt es die Kategorie von Spielern, bei der man es einfach nicht akzeptieren kann", so Matarazzo.

"Wer das nicht bringt, kann nicht auf dem Platz stehen"

Welche Spieler in welche Kategorie gehören, darüber streiten Fans und Beobachter des VfB trefflich, seit diese Sätze fielen. Matarazzo nennt keine konkreten Namen, lässt aber durchblicken, dass Teile der Startelf vom Rückrunden-Auftakt angezählt sind. "Wir brauchen elf Spieler, die marschieren. Das war in Fürth nicht der Fall", so der 44-Jährige. Es habe an Energie und Leidenschaft gemangelt, diese Tugenden fordert Matarazzo beim VfB nun noch stärker ein: "Wer das nicht bringt, der kann auch nicht auf dem Platz stehen." Die Startformation gegen Leipzig dürfte so Erkenntnisse bringen, welche Spieler der Übungsleiter aktuell derart kritisch sieht.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
14.01.2022