Ausgerechnet ein BVB-Jersey

1. Trikot? Kimmich: "Darf ich als Bayern-Spieler nicht so laut sagen ..."

Heute lässt sich Kimmich keine BVB-Affinität andichten. Foto: Imago
Heute lässt sich Kimmich keine BVB-Affinität andichten. Foto: Imago

Joshua Kimmich bereitet sich dieser Tage mit dem DFB-Team auf die EURO vor. Der Allrounder des FC Bayern geht als Leistungsträger und Schlüsselspieler in das Turnier, bei dem ihm auch viele Fans von Bundesliga-Konkurrenten die Daumen drücken werden. Selbst Anhänger von Borussia Dortmund, die dem 26-Jährigen für gewöhnlich eher wenig abgewinnen können.

Immerhin steht der Nationalspieler wie kaum ein Zweiter Bayern-Spieler für die Mia-san-Mia-Mentalität des Rekordmeisters, unter der der BVB in der Bundesliga seit Jahren zu leiden hat. Auch ein Tritt gegen Jadon Sancho im DFL-Supercup ist den Schwarzgelben im kollektiven Gedächtnis geblieben. Dabei war Kimmich einst gewissermaßen einer von ihnen. "Mein erstes Trikot war ein Dortmund-Trikot, das darf ich als Bayern-Spieler wahrscheinlich gar nicht so laut sagen", erklärt Kimmich gegenüber DFB-Medien. 

Rosicky imponierte bei Stadionbesuch

Die Rückennummer 10 von Tomas Rosicky zierte das erste Leibchen, dass Kimmich als junger Bube auf den Schultern trug. Der tschechische Spielgestalter hatte es ihm wohl bei einem Stadionbesuch angetan. Der erfolgte allerdings nicht im Dortmunder Westfalenstadion, sondern beim SC Freiburg. "Das ist nicht weit von meinem Elternhaus. Nach dem Spiel hat mein Papa mir ein Trikot von Dortmund gekauft", erinnert Kimmich. Den ehemaligen BVB-Star nannte er 2017 gegenüber der Bild-Zeitung auch unter seinen fußballerischen Vorbildern, nebst Stuttgarts Krasimir Balakov, seinem späteren DFB-Mitspieler Bastian Schweinsteiger und Barca-Legende Xavi Hernandez.

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Lars Pollmann  
08.06.2021